Sicht und Beleuchtung: Schlüssel für Ihre Sicherheit und die Prüfung
Die erste Voraussetzung für sicheres Fahren ist, dass das Fahrzeug so gebaut und gewartet ist, dass ein ausreichendes Sichtfeld nach allen Seiten gewährleistet ist. Außerdem ist es grundlegend, zu sehen und gesehen zu werden, besonders nachts oder bei schlechtem Wetter.
In diesem Artikel wiederholen wir zwei für Ihre theoretische Prüfung entscheidende Bereiche: die Elemente für die Sicht und die Beleuchtungseinrichtungen.
1. Sicht und durchsichtige Teile
Damit das Bild klar und sicher ist, dürfen die Scheiben die Gegenstände nicht verzerren und müssen sauber gehalten werden.
Windschutzscheibe und Heckscheibe
- Funktion: Sie schützen vor Witterungseinflüssen und ermöglichen die Sicht. Sie müssen aus Sicherheitsglas bestehen.
- Bruch: Wenn die Windschutzscheibe bricht (z. B. durch Rollsplitt), müssen Sie die Geschwindigkeit verringern und den Sicherheitsabstand vergrößern.
- Reinigung: Schalten Sie den Scheibenwischer nie bei trockener Scheibe ein (Sie würden sie zerkratzen und Blendung verursachen). Die Wischblätter müssen ersetzt werden, wenn die Gummis beschädigt sind oder rattern.
Getönte Scheiben und Folien
An den hinteren Seitenfenstern dürfen Klebefolien oder Rollos verwendet werden, aber nur, wenn das Fahrzeug zwei Außenspiegel hat (links und rechts).
2. Die Rückspiegel
Ohne Spiegel wäre sicheres Fahren unmöglich. Ihre Aufgabe ist es, die toten Winkel abzudecken, auch wenn sie sie nicht vollständig beseitigen können.
Einteilung und Pflicht
| Spiegelart | Pflicht bei Pkw? | Funktion und Vorschriften |
|---|---|---|
| Innenspiegel (Klasse I) | JA | Er muss 60 Meter nach hinten und 20 Meter in der Breite sichtbar machen. |
| Linker Außenspiegel (Klasse III) | JA | Immer Pflicht. |
| Rechter Außenspiegel (Klasse III) | NEIN (in der Regel) | Nur Pflicht, wenn der Innenspiegel die erforderliche Sicht nicht bietet oder verdeckt ist (z. B. Rollos, Ladung). |
Wie man die Spiegel einstellt
Das Einstellen muss bei stehendem Fahrzeug und auf ebenem Gelände erfolgen:
- Innenspiegel: Er wird mit der rechten Hand so ausgerichtet, dass die Heckscheibe ganz im Bild ist.
- Linker Außenspiegel: So weit nach außen stellen, dass man die Fahrbahn und so wenig wie unbedingt nötig von der Fahrzeugseite sieht.
Wichtige Information: Kraftfahrzeuge müssen mindestens die vorgeschriebenen Spiegel haben und nicht mehr als die höchstens erlaubten.
3. Beleuchtungseinrichtungen (sehen und gesehen werden)
Die Beleuchtung hat einen doppelten Zweck: Sie lässt den Fahrer die Straße sehen und lässt das Fahrzeug von den anderen gesehen werden.
Goldene Regel: Die Leuchten vorne sind weiß und hinten rot (mit Ausnahmen wie dem Rückfahrscheinwerfer).
Licht zum SEHEN (die Straße ausleuchten)
| Licht | Hauptverwendung | Wichtige Einschränkungen |
|---|---|---|
| Fernlicht | Unzureichend beleuchtete Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften bei mehr als 40 km/h. | Verboten innerhalb geschlossener Ortschaften und wenn es andere Verkehrsteilnehmer blenden kann. |
| Abblendlicht | Innerörtliche Straßen, beleuchtete Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften, Tunnel, Wechselfahrstreifen und ungünstige Bedingungen. | Pflicht, wenn Sie das Fernlicht wegen Blendung nicht benutzen können. |
| Nebelscheinwerfer | Freiwillig. Starker Regen, Schnee, Nebel, Staubwolken. | Darf allein oder zusammen mit Abblend-/Fernlicht benutzt werden. |
Licht, um GESEHEN ZU WERDEN (Standlicht und Kennzeichnung)
- Standlicht: Vorne weiß, hinten rot. Es zeigt Anwesenheit und Breite an. Es leuchtet die Straße nicht aus, deshalb fährt man nie nur mit Standlicht (es muss zusammen mit Abblend- oder Fernlicht eingeschaltet sein).
- Umrissleuchten: Pflicht für Fahrzeuge mit einer Breite von mehr als 2,10 Metern.
- Rückfahrscheinwerfer: Ein oder zwei weiße Leuchten.
Die Nebelschlussleuchte: Achtung in der Prüfung!
Anders als der Nebelscheinwerfer (der freiwillig ist) ist die Nebelschlussleuchte bei sehr ungünstigen Bedingungen PFLICHT:
- Dichter Nebel.
- Sehr starker Regen.
- Starker Schneefall.
Hinweis: Es ist verboten, sie zu benutzen, wenn die Bedingungen nicht schwer sind, da sie die nachfolgenden Fahrer stark blendet.
4. Optische Signale und Warnungen
Außer zum Beleuchten benutzen wir Lichter, um uns zu verständigen:
- Blinker: Farbe Gelb (Auto-Gelb). Sie müssen benutzt werden, um seitliches Versetzen anzuzeigen.
- Warnblinklicht (Warning): Alle Blinker blinken gleichzeitig. Es wird benutzt, um eine Gefahr, ein liegengebliebenes Fahrzeug oder Einsätze anzuzeigen.
- Lichthupe (Aufblenden): Es ist erlaubt, Fern- und Abblendlicht abwechselnd zu benutzen (Aufblenden), um Unfälle zu vermeiden oder ein Überholen anzukündigen, sowohl innerhalb als auch außerhalb geschlossener Ortschaften.
Zusammenfassung besonderer Situationen
- Tunnel: Beleuchtung ist immer Pflicht (mindestens Standlicht + Abblendlicht).
- Wechselfahrstreifen / zusätzlicher Fahrstreifen: Das Abblendlicht muss tagsüber wie nachts eingeschaltet sein.
- Stehen auf der Fahrbahn (nachts): Sie müssen das Standlicht eingeschaltet lassen.
Häufige Fragen zum Thema Beleuchtung und optische Signale
Ist eine Scheinwerferreinigungsanlage vorgeschrieben?
Maßnahmen beim Liegenbleiben
Sind Warndreiecke vorgeschrieben oder genügt die V
Wann die Hupe benutzen?
Wann eine Gefahr auf der Straße zu kennzeichnen ist
Kennzeichnung eines liegengebliebenen Fahrzeugs
Warnblinklicht bei ungewöhnlich niedriger Geschwindigkeit
Wiederholtes Bremsen
Warnblinklicht während der Fahrt bei Panne – Test DGT
Was zeigt die gelbe Rundumleuchte V
Test zum Thema
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