Passive Sicherheit und spritsparendes Fahren
Um Ihre theoretische Prüfung zu bestehen und ein sicherer Fahrer zu sein, ist es entscheidend, zwei große Bereiche zu verstehen: wie uns das Fahrzeug bei einem Unfall schützt (passive Sicherheit) und wie man so fährt, dass Verbrauch und Umweltverschmutzung sinken (spritsparendes Fahren).
1. Sicherheit im Fahrzeug: aktiv oder passiv
Für die Prüfung ist es grundlegend, diese beiden Begriffe zu unterscheiden:
- Aktive Sicherheit: Elemente, die verhindern, dass es zum Unfall kommt (z. B. Bremsen, Beleuchtung).
- Passive Sicherheit: Elemente, die, sobald der Unfall begonnen hat, die Schwere der Verletzungen verringern (z. B. Sicherheitsgurt, Airbag, Helm).
Wichtige Elemente der passiven Sicherheit
Der Sicherheitsgurt
Er ist das wichtigste Element; er verringert die Zahl der Verletzten und Todesopfer um 40%. Seine Aufgabe ist es, die Insassen zurückzuhalten.
- Grundregel: Er ist Pflicht für Fahrer und Beifahrer in Pkw, Fahrzeugen zur Güterbeförderung (<3500 kg) und Krafträdern mit Karosseriestruktur oder Beiwagen.
- Richtige Benutzung: Er muss genehmigt und gut verankert sein, ohne Klemmen (die seine Wirkung aufheben), und richtig angelegt sein.
Befreiungen von der Gurtpflicht: Achten Sie genau auf diese Tabelle, sie ist häufig Prüfungsstoff:
| Situation | Wer ist befreit? | Wo? |
|---|---|---|
| Rückwärtsfahren | Fahrer beim Einparken oder Rangieren | Auf allen Straßen |
| Medizinische Gründe | Personen mit Befreiungsbescheinigung | Auf allen Straßen |
| Taxi (im Dienst) | Fahrer | Nur auf innerörtlichen Straßen |
| Be-/Entladen | Auslieferungsfahrer auf kurzen Strecken | Nur auf innerörtlichen Straßen |
| Notfall | Fahrer und Insassen | Nur auf innerörtlichen Straßen |
| Fahrschule | Fahrlehrer, die einen Fahrschüler begleiten | Nur auf innerörtlichen Straßen |
Wichtig: Schwangere SIND in der Regel verpflichtet, ihn anzulegen, es sei denn, eine ärztliche Bescheinigung besagt etwas anderes.
Der Airbag
Ein Luftsack, der sich bei einem starken Aufprall automatisch aufbläst. Er ergänzt den Sicherheitsgurt, ersetzt ihn aber nie.
- Vorsicht: Wenn Sie einen rückwärtsgerichteten Kindersitz auf dem Beifahrersitz befördern, müssen Sie den Beifahrerairbag deaktivieren.
Die Kopfstütze
Ihre Aufgabe ist nicht der Komfort, sondern den Hals bei einem Heckaufprall vor dem Schleudertrauma zu schützen. Sie muss auf die richtige Kopfhöhe eingestellt sein.
Der Helm
Pflicht für Fahrer und Beifahrer von Krafträdern, Kleinkrafträdern und Quads.
- Fahrräder in der Stadt: Pflicht für Personen unter 16 Jahren (freiwillig für Ältere). Auf Landstraßen ist er für alle Pflicht, außer an Steigungen, bei extremer Hitze oder aus medizinischen Gründen.
Kinderrückhaltesystem (SRI)
Die Vorschriften sind bei Kindern sehr streng.
- Grundregel: Es ist verboten, Kinder unter 12 Jahren auf den Vordersitzen zu befördern, es sei denn, sie benutzen ein Kinderrückhaltesystem.
- Entscheidende Körpergröße: Kinder unter 135 cm Körpergröße müssen verpflichtend in einem an Größe und Gewicht angepassten Kinderrückhaltesystem sitzen, vorzugsweise auf den Rücksitzen. * Ausnahme: Hat das Fahrzeug keine hinteren Sicherheitsgurte (sehr alte Fahrzeuge) oder passen hinten keine 3 Kindersitze, dürfen sie mit dem passenden Kinderrückhaltesystem vorne sitzen.
2. Sparsames und umweltfreundliches Fahren
Spritsparendes Fahren spart Kraftstoff, verringert die Umweltverschmutzung und verbessert die Sicherheit, denn je höher die Geschwindigkeit, desto höher Verbrauch und Risiko.
Techniken des spritsparenden Fahrens
Prägen Sie sich für die Prüfung die Drehzahlen und Schaltzeitpunkte gut ein:
| Handlung | Benzinmotor | Dieselmotor |
|---|---|---|
| Motor anlassen | Ohne Gas zu geben | Ohne Gas zu geben |
| Benutzung des 1. Gangs | Nur zum Anfahren (nach 2 Sek. oder 6 Metern schalten) | Nur zum Anfahren (nach 2 Sek. oder 6 Metern schalten) |
| Gangwechsel (U/min) | Zwischen 2.000 und 2.500 U/min | Zwischen 1.500 und 2.000 U/min |
Richtgeschwindigkeiten zum Hochschalten:
- 3. Gang: Ab 30 km/h.
- 4. Gang: Ab 40 km/h.
- 5. Gang: Ab 50 km/h.
Es wird empfohlen, möglichst lange in hohen Gängen und mit niedriger Drehzahl zu fahren.
Tipps zum Kraftstoffsparen
- Fenster und Dachgepäckträger: Mit offenen Fenstern oder Dachgepäckträger (auch leer) zu fahren, verschlechtert die Aerodynamik und erhöht den Verbrauch.
- Verzögern: Nehmen Sie den Fuß vom Gaspedal und lassen Sie das Auto ausrollen (Motorbremse), bevor Sie mit dem Pedal bremsen.
- Halten: Wenn der Stillstand länger als 60 Sekunden dauert, stellen Sie den Motor ab.
- Klimaanlage: Sie erhöht den Verbrauch; benutzen Sie sie mit Bedacht.
Wartung und Umwelt
Schlechte Wartung treibt Verbrauch und Umweltverschmutzung in die Höhe.
- Reifendruck: Ist er zu niedrig, steigen Rollwiderstand und Verbrauch, außerdem ist es gefährlich. 2. Filter und Füllstände: Öl, Filter und Zündkerzen zu prüfen ist unerlässlich. Ein verschmutzter Luftfilter erhöht den Verbrauch.
- Umweltverschmutzung: Es ist verboten, Zigarettenkippen wegzuwerfen, das Auto auf der Straße zu waschen oder auf öffentlichen Straßen einen Ölwechsel vorzunehmen.
- Lärm: Vermeiden Sie einen „offenen Auspuff“ und die unnötige Benutzung der Hupe.
Häufige Fragen zum Thema Sicherheit und sparsames Fahren
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Test zum Thema
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